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Schadenskartierung

 

 

Arnau / Арнау St. Katharinenkirche zu Arnau /

 Kuratorium Arnau

Die Schadenskartierungen haben verdeutlicht, dass die Architekturoberflächen im Innenraum der Kirche bereichsweise sehr stark abgewittert sind, was sich auf eine auffällig starke Salzbelastung, besonders im Bereich der Nordwand und in einzelnen Bereichen der Südwand zurückführen lässt.

Die Verwitterungszone zeichnet sich im Innenraum besonders in der umlaufenden Sockelzone im unteren Bereich, sowie im Bereich der trichterförmigen Gewölbeansätze und den angrenzenden Wandbereichen ab. Schadhafte, bzw. versinterte und abgewitterte Bereiche erstrecken sich beinahe über die gesamte Wandfläche der Nordwand. Die sichtbaren Schäden an der Nordwand in Langhaus und Chor sind eindeutig auf übermäßig infiltrierte Feuchtigkeit und Salzkristallisation zurückzuführen.

Große Schäden zentrieren sich in den Bereichen um die Gewölbekelche und Gewölbeansätze. Diese Bereiche wurden lange Zeit durchfeuchtet, da das Dach über einen langen Zeitraum schadhaft war.

Mikrobieller Befall sitzt hauptsächlich auf dem Reparaturputz, dem Zementputz und der Zementschlämme mit Kalktünche.

Sichtbarer, verstärkter Algenbewuchs ist in den Bereichen der Gewölbezwickel sowie den angrenzenden Wandbereichen an der Nordwand und im Sockelbereich der Nordwand im Chor zu erkennen. Im unteren Bereich, hauptsächlich im nordwestlichen Abschnitt der Kirche, sind Schüttkegel vom Korn bis unterhalb der eingezogenen Zwischendecke erkennbar. In diesen Bereichen sind die Wandflächen stark verschmutzt mit anhaftenden Getreidekörnern.

Starke Salzausblühungen sind auf allen Schichten und der freiliegenden Malereibereichen erkennbar. Bei den meisten ausgeblühten Salzen handelt es sich um Natriumsalze.

Die erhaltenen und durch Selbstfreilegung sichtbaren Malereibereiche sind stark durchfeuchtet und abgewittert. Besonders die Randbereiche, an denen Zementputz angrenzt, sind stark befallen mit Algen.

Die 1951 eingesetzte Holzbalkendecke wurde direkt im Bereich des Malereifrieses eingezogen. Der dadurch zugefügte Schaden ist unermesslich und hat zum sinnlosen Verlust zahlreicher Malereibereiche und wertvoller figürlicher Darstellungen geführt.

Die Boxhaut des Gewölbes ist unvollständig gedeckt.

Zahlreiche Risse sind erkennbar, besonders im Scheitelbereich des östlichen Joches im Langhaus, die in ostwestliche Richtung verlaufen.

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Quelle / Источник:
Archivmaterial / Архивный материал

 


 

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Stand: 15. September 2018


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